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Die AH Unterwegs...

Veröffentlicht am von AH Berod Wahlrod

Wollt ja noch was vom Samstag erzählen. "Sänk ju vor träwwelink wiss Deutsche Bahn".

Akt 1.

Fahrplan und Fahrkarten - ein paar Tage vorher from Deutsche Bahn an Rainer geschickt. Abfahrt AK 8.45 Uhr - Ankunft Mainz 13.20 Uhr. Alles klar, wunderbar. Mit Zeit für Frühschoppen in Limburg.

Akt 2.

8.35 Uhr - alle da, bis auf 2, die in Hattert und Hachenburg zusteigen wollen. Supi!

Akt 3.

Nur ein Vectus steht da, der von Au kam und einer, der dazugehört, und den einer kannte. "Fährst Du uns nach Limburg?" "Nö, ich nicht und auch kein anderer. In Hachenburg wird ein Bahnübergang erneuert. Züge fahren erst ab Nistertal." "Nö" "Doch". "Aber es fährt ein Bus, Schienersatzverkehr" um 10.15 Uhr, der davor fuhr um 8.15 Uhr." - Bahn App: Ankunft Mainz HBF 15.35 Uhr. Geht nicht.

Akt 4.

Plan B

Alt. 1: über Au und Siegen oder Siegburg - geht nicht, wegen den beiden.

Alt. 2: Taxi nach Nistertal. Zug nach Limburg, Bahnhofswechsel in Limburg, ICE Frankfurt, ICE Mainz - An Mainz 14.15 Uhr. Risiko: Keine ICE Fahrkarte. Trotzdem: Bingo.

Akt 5.

Mit Taxi in Nistertal. An: 9.40 Uhr. Viel zu früh - oder 10 Minuten zu spät, je nach dem. Zug fährt erst um 11.15 Uhr. Unterwegs Wirtschaft gesichtet. Tatsächlich wider Erwarten offen. Und: Kneipe war voll - und die darin auch. Den örtlichen Gebräuchen angepasst.

Akt 6.

Vectus nach Limburg. An: 12.30 Uhr, Gleis 1. Gleis 2: Verspäteter RE nach Frankfurt, abfahrbereit. 15 steigen ein, Nummer 16 ist aufm Klo. 10 steigen auf den letzten Drücker aus, 5 kriegens nicht mit und machen spontan nen' Ausflug nach Frankfurt.

Akt 7.

Nummern 1 - 10 und 16 gehen erst mal richtig strullern. Alle zusammen bzw. der Reihe nach für 50 ct. aufs vollautomatische Luxusklo. Darauf erst mal was trinken.

Akt 8:

Vectus nach Wiesbaden. Problemfrei. Nummern 11 - 15 und deren Schaffnerin aus Zug nach Frankfurt sind nicht böse - beispielweise weil keine Fahrkarte. Einigen sich darauf, dass der große Blonde an der Situation schuld ist. Angeblich Verbrüderungszenen, nachdem die Schaffnerin auch dessen Beruf kennt.

Akt 9.

14.20 Uhr Wiedervereinigung in Wiesbaden. Der Plan: 14.35 Uhr ab Wiesbaden. Die Tat: 14.42 Uhr. Also Verspätung, die aufzuholen ist. Am besten am Bahnhof durch verkürzte Standzeit. In Kombination mit defekten Wagentüren für Reisende nicht ganz problemfrei, die einen können nicht ein- und mache nicht aussteigen. Pech für Nr. 16, nächster Halt: Mainz- Bischofsheim.

Akt 10.

15 mit Bus zum Stadion, 10 Minuten vor Anpfiff da, einer mit Taxi - aber alle am falschen Eingang. Kleine Stadionbesichtigung. Im Block pünktlich zum 1:0.

Akt 11.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. 13 sind kurz nach 6 am Bahnhof, 3 fehlen. Das Vorauskommando hetzt in Richtung "viva moguntia", um die reservierten Plätze zu sichern, fast der Rest kommt nach. 3 fehlen. Einer meldet sich. Wüste Beschimpfungen an alle vom "....". Wegen: Einsam in der großen Stadt. Rettungskommando wird losgeschickt, weil keine Taxen fahren. - Nicht ganz richtig: Nur nicht für ihn. Nachdem er den ganzen Bahnhofsvorplatz unterhalten hat, haben die Taxifahren sich geweigert, ihn zu fahren - man kann sie verstehen, und die beiden anderen auch, die dann bei ihm geblieben sind.

Akt 12.

Dortmund kassiert den Ausgleich, die drei schlagen auf. 2 - 15 haben Spass, 16 "bockt". 1 - Rainer ist mit den Nerven fertig und fängt an, sich zu sedieren.

Akt 13.

Dortmund verliert, wir gehen essen. Macht manches wieder gut. "..." bockt immer noch und kündigt an, nie wieder mitzufahren.

Akt 14.

Absacker im Domsgickel. Mitternacht. Bus kommt. Alle 16 steigen ein. Erfahrenener Busfahrer - geschätzte 80 - dreht die Heizung auf Vollgas, und einer nach dem anderen schläft ein.

Akt 15.

2 Uhr irgendwas - Daheim.

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